Neues Forschungsprojekt: „Economic Decision-MAking and GEnder Norms (EDMAGEN)“
Wir freuen uns über die Bewilligung des Projekts „Economic Decision-MAking and GEnder Norms (EDMAGEN)“, das von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) über die nächsten zwei Jahre gefördert wird. Das Projekt wurde von ICAE- und SET-lab-Forscherin Theresa Hager zusammen mit Patrick Mellacher und Magdalena Rath der Universität Graz eingeworben.
Wir freuen uns über die Bewilligung des Projekts „Economic Decision-MAking and GEnder Norms (EDMAGEN)“, das von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) über die nächsten zwei Jahre gefördert wird. Das Projekt wurde von ICAE- und SET-lab-Forscherin Theresa Hager zusammen mit Patrick Mellacher und Magdalena Rath der Universität Graz eingeworben.
Mit der Förderung ist es gelungen, substanzielle Mittel für ein zentrales gesellschaftliches Thema einzuwerben. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie Familienpolitik – konkret der Familienbonus Plus – und deren steuerliche Anreize die innerhäusliche Arbeitsteilung beeinflussen und mit Geschlechternormen zusammenwirken. Mit diesem Projekt knüpfen die Forscher*innen an vorangegangene Arbeiten im Bereich der feministischen Ökonomik zum Zusammenhang von ökonomischen Entscheidungen, Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit und sozialen Normen an.
EDMAGEN verbindet moderne ökonometrische Verfahren mit agentenbasierten Simulationen und nutzt umfassende Mikrodaten des Austrian Micro Data Center (AMDC). Ziel ist es, die Wirkungen familienpolitischer Maßnahmen fundiert zu analysieren und eine evidenzbasierte Grundlage für zukünftige Reformen zu schaffen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
📩 Kontakt: theresa.hager(at)jku.at