SET Lab Leiter Stephan Pühringer im Gespräch mit der GPA
„Privatstiftungen sind wirklich nur für die absolut Reichsten da. Die Gesellschaft hat davon meist nichts.“
Sozioökonom Stephan Pühringer untersucht die extreme Vermögensungleichheit in Österreich, wo das oberste Prozent ca. 40 % des Vermögens besitzt. Die Ungleichheit wird durch das Fehlen von Vermögens- und Erbschaftssteuern sowie die Ausnutzung von Rechtsformen wie Privatstiftungen und verschachtelten Unternehmen (teils mit einer Person als Geschäftsführer von 250 GmbHs) begünstigt. Diese Netzwerke dienen der Verschleierung von Vermögen und übersetzen ökonomische Macht in politischen und medialen Einfluss. Stephan fordert die Reform des Privatstiftungsrechts, die Einführung eines Vermögensregisters und eine gesellschaftliche Debatte gegen den untragbaren „Überreichtum“. Das komplette Interview finden Sie hier, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.
Die Studie finden Sie hier., öffnet eine Datei
Kontakt: stephan.puehringer(at)jku.at