William-Kapp-Preis für ICAE-Forscher*innen
Im Zuge der Konferenz der European Association for Evolutionary Political Economy (EAEPE) erhielten Kolleg*innen den renommierten Preis.

Im Rahmen der Jahreskonferenz der European Association for Evolutionary Political Economy (EAEPE) wurden Stephan Pühringer, Sophie Hieselmayr, Lukas Cserjan und Matthias Aistleitner mit dem William-Kapp-Preis ausgezeichnet. Der Preis wurde für die Forschung zur Vermögenskonzentration und zu den Netzwerken der Superreichen in Österreich verliehen.
Diese Auszeichnung hat für uns eine besondere Bedeutung, da die EAEPE für eine Vielfalt kritischer ökonomischer Perspektiven steht, die Machtverhältnisse und Ungleichheiten in ihren unterschiedlichen Ausprägungen analysieren, reflektieren und kritisch hinterfragen.
Die ausgezeichnete Forschung zu Vermögenskonzentration und wirtschaftlicher Macht beleuchtet einen zentralen, bislang wenig sichtbaren Bereich des gegenwärtigen Kapitalismus. Sie entspricht damit unmittelbar dem Kernanliegen unserer Forschungsgruppe: „die richtigen Fragen zu stellen“. Die gesellschaftliche Relevanz dieses Ansatzes zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die Forschung zuletzt auf deutliche Kritik von Vertreter*innen der österreichischen Industriellenvereinigung sowie von Vermögensverwalter*innen und Rechtsanwält*innen gestoßen ist.
📄 Zur Studie: https://academic.oup.com/ser/article/24/3/1295/8678597
📩 Kontakt: stephan.puehringer@jku.at